Montag, 12. Januar 2009

Systemwechsel


Dieser Blog ist umgezogen!

Ihr findet mich jetzt unter der Adresse:

http://blog.timkoch.eu

Bitte ändert eure Favoriten, Lesezeichen, Linklisten und Blogrolls.

Danke!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Lebenszeichen

Ich lebe noch :-)
Habe hier leider lange nichts geschrieben. Das wird sich bald ändern. Experimentiere gerade mit anderen Blogvarianten herum. Ergebnisse folgen bald.

Zum Zeitvertreib kann ich nur empfehlen mal ein Paar Körner Sand, beziehungsweise Cent ins Getriebe der Justiz zu werfen, die gerade versucht Proteste gegen den Castor hart zu bestrafen:


http://www.bewegungsstiftung.de/lecomte.html


Mittwoch, 3. Dezember 2008

Der Prof und das Internet

Gestern hatte ich mal wieder meine geliebte Vorlesung „Mathe für Ökonomen“ und dort ist etwas passiert, das ich für außerordentlich bemerkenswert halte. Auch wenn die meisten meiner Kommilitonen es wohl maximal ganz lustig fanden, wenn sie sich überhaupt Gedanken darüber gemacht haben. Was war also passiert?

In der vorherigen Stunde haben wir die Kettenregel bei Ableitungen gelernt, bzw. wiederholt, ich zum Beispiel hatte die schon in der Schule. Da einige wohl dem Professor Mails geschrieben haben (ja, das geht bei uns an der FH und dann hat man sogar normalerweise innerhalb von 24 Stunden eine Antwort im Postfach), hatte dieser sich vorgenommen die Regel nochmal kurz zu wiederholen. Statt das aber jetzt selbst und wahrscheinlich ähnlich wie in der letzten Woche zu machen, hat sich unser (von mir sehr geschätzter) Prof. Dr. Oetztürk was einfallen lassen:

Er rief am Anfang der Stunde die Internetseite www.oberprima.com auf und zeigte uns dort ein Video, wo die Macher der Seite auf eine Frage eines Users hin die Kettenregel erklärten.

Hier einmal ein Ausschnitt, wie das dann bei uns im Hörsaal aussah. Nur als Beweis, die Qualität ist schlecht und der Ausschnitt viel zu kurz, um etwas mit zu bekommen:

Link: Mathe mit Internetnutzung



Oberprima.com ist eine Internetseite, die laut Eigenwerbung „kostenlose Nachhilfe in Mathematik möglich“ macht. User können ihre Fragen an die Redaktion schicken und dann wird die Antwort per Video gegeben – und das relativ leicht verständlich.

Ich finde das super. Ein Professor, der das Internet zu nutzen weiß (gut, er war wohl noch bis vor kurzem bei Vodafone und dort für Mobil Business Konzepte zuständig, oder so ähnlich), der erkennt, dass dort Wissen und Ratschläge für jedermann zur Verfügung stehen und der das nicht verteufelt, sondern nutzt. Man könnte ja auch erwarten, dass er wenig von so einer Seite hält, immerhin wird dort kostenlos angeboten wofür er bezahlt wird. Verwunderlich wäre es auch nicht, wenn er das Niveau der Seite in Frage stellen würde oder Fehler suchen und sicher auch finden würde.

Viele Journalisten stehen seit Jahren viel massiver vor einem ähnlichem Problem (und scheinen es oft erst jetzt zu merken). Auch hier stellen Internetuser, Leserreporter, Blogger und Co ähnliche Dienste kostenlos, schnell und aktuell zur Verfügung. Nur wenige wissen dies zu nutzen, die meisten verteufeln das Internet lieber wie aktuell Daland Segler (siehe SpOn Artikel). Im Endeffekt gehen sie damit grundsätzlich auf eine Ebene mit ihren Verlegern, die keine Antwort auf das web2.0 haben – außer finanzielle Verluste mit massivem Stellenabbau zu beantworten. Positive Lichtblicke sind hier Journalisten wie Thomas Knüver, der selbst gerade mal wieder eine Änderung im Selbstverständnis der Journalisten einfordert.

Mein Dozent führt auf einem ganz anderem Gebiet vor, wie man das Internet nutzen kann:

Er baut die Inhalte ein, sortiert für die Studenten vor und gibt seinen uns damit eine weitere Möglichkeit einen Sachverhalt zu verstehen. Sehr vorbildlich wie ich finde. Bitte mehr davon Herr Öztürk!

Ach so, hier übrigens das Originalvideo zur Kettenregel - Ich hab es in der Vorlesung wesentlich besser verstanden :-)

Link: Kettenregel e-Funktion

Montag, 1. Dezember 2008

Unglaublich

Habe wenig Zeit, aber was haben einige Abgeordnete des Bundestag eigentlich für ein
Selbstverständnis?

Vor einiger Zeit benahmen sich einige Abgeordnete auf einer Ausschuss-Reise nach Amerika anscheinend dreist, arrogant und auch sonst beschissen, so dass sich der Generalkonsul schriftlich beim Auswärtigen Amt beschwerte. Dieser Brief landete dann bei SpOn und dann kam dieser Artikel zustande: "Neger gesucht". Sehr lesenswert. Am krassesten ist sicher die Forderung nach einem Neger, der den Rollstuhl schiebt, nachdem eine vorübergehend an ein solches Gefährt gebundene Abgeordnete vom Konsulat wohl sehr spät ein veraltetes Modell zur Verfügung gestellt bekommen hat.

Nun steht wieder etwas bei SpOn - und zwar die Reaktion der Abgeordneten ("Retourkutsche für einen Skandalbericht":

Statt sich zu entschuldigen, Fehler einzugestehen oder ähnliches, regt man sich einzig und allein darüber raus, dass der Brief aus dem Auswärtigen Amt an die Öffentlichkeit gelangen konnte. Die CDU-Abgeordneten werfen dem SPD geführten Ministerium vor schwarze Kollegen diskreditieren zu wollen. Bauernopfer wird jetzt wohl der Ausschuss-Sekretär.

Alles klar: Wenn ich scheiße baue ist der Schuld, der gepetzt hat. Das ganze zeigt leider mal wieder wie abgehoben manche Politiker doch sind. Ganz offensichtlich sehen die Abgeordneten gar keinen Fehler in ihrem Verhalten. Das zeigt auch dieses Zitat der CDU-Abgeordneten Widmann-Mauz: "Die Leute vom Konsulat sind wohl gewohnt, betrunkene Touristen aus einer Gefängniszelle zu holen, wissen aber nicht, welchen Service sie für Bundestagsabgeordnete zu leisten haben."

Donnerstag, 13. November 2008

Die Jugend von heute..

Da sag noch einer der heutigen Jugend sei alles egal, und Politik interessiere sie eh nicht. Ich bin erstaunt über die zu wortkommenden Kinder und Jugendlichen:


Schöner Bericht von JenaTV.

Und was macht die Politik? Verbieten, bestrafen, unterdrücken...

Leider berichten viele Medien wie Spiegel online und, wen wundert es, die BILD hauptsächlich über Randale im Zusammenhang mit dem Streik und das unerlaubte Schwänzen.